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Sprachfachkräfte

Die Verbandsgemeinde Westliche Börde wird in den Kindertagesstätten Ausleben, Gröningen und Kroppenstedt durch das Bundesfördermittelprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ seit dem 01.09.2021 gefördert. In den Einrichtungen Gröningen und Kroppenstedt ist Franziska Klippstein als Sprachfachkraft eingesetzt. In Ausleben ist Dana Brandt Sprachfachkraft.
Sprachfachkräfte der Verbandsgemeinde Westliche Börde Franziska Klippstein und Dana Brandt
Sprachfachkräfte der Verbandsgemeinde Westliche Börde Franziska Klippstein und Dana Brandt

Steckbrief Franziska Klippstein

Mein Name ist Franziska Klippstein, Jahrgang 1985, und alleinerziehende Mutter eines 9-Jährigen Sohnes. Seit 2019 bewohnen wir gemeinsam unser Haus in Klein Oschersleben.  Nach Abschlusses meiner Realschule ging ich in die Ausbildung zur Hotelfachfrau, welche ich erfolgreich absolvierte. Den Umstand, dass Gastronomie weltweit existent ist, nutzte ich zu meinem Vorteil und wanderte nach Spanien aus.  So verblieb ich sechs Jahre meines Lebens auf den Kanarischen Inseln und lernte nicht nur das Land und die Leute kennen, sondern auch die spanische Sprache.

Um die Welt noch weiter zu erkunden, entschloss ich mich für eine Wintersaison in die Schweiz zu gehen. Auch hier lernte ich viele interessante Menschen und ihre Geschichten kennen. Dennoch zog es mich zurück nach Deutschland, um hier eine Ausbildung zur Ergotherapeutin zu starten. Diese Ausbildung endete jedoch für mich frühzeitig nach zwei Jahren (ohne Abschluss) mit der Geburt meines Sohnes.

Nach der Elternzeit wusste ich, dass ich alleine mit Kind in der Gastronomie keinen Fuß fassen würde, daher ergab es sich für mich, eine Hauswirtschaftsstelle der Caritas in einem Wolmirstedter Kinderheim anzunehmen.

Hier kochte und putzte ich zunächst für die Kinder und Jugendlichen. Die Arbeit mit den Kindern bereitete mir so viel Freude, dass ich eine Teilzeitausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin an der Fachschule für soziale Berufe in Wolmirstedt begann. Während der Zeit an der Schule konnte ich den Betrieb wechseln und so meine Erfahrungen erweitern und Erlerntes individuell und gezielt anwenden.

In dieser Kinder- und Jugendeinrichtung arbeitete ich bereits als Erzieherin und konnte den Aufgabenbereich im kompletten Umfang ausnutzen und ausweiten. Dies war aufgrund der Altersspanne der Kinder im Haus möglich. Die zu betreuenden der jeweiligen Gruppen befanden sich im Alter zwischen 1 Jahr und 18 Jahren waren.

Diese von mir gemachten Erfahrungen und Erlebnisse während meiner Zeit in den Kinder- und Jugendeinrichtungen sind von hohem Stellenwert. In den Bereichen der inklusiven Pädagogik, sowie im Bereich der Elternarbeit konnte ich mich weiterentwickeln und meine eigene Durchführung festigen.

Zeitgleich absolvierte ich noch eine Qualifikation zur religionspädagogischen Fachkraft in Drübeck. Auch dieser Bereich der Pädagogik bietet sehr gute Ansätze hinsichtlich einer inklusiven Pädagogik.

In einem Praktikum, welches von den Schulen verlangt wird, erhielt ich einen ersten Einblick in das Tätigkeitsfeld einer Erzieherin im Kindergarten. Ich war begeistert und mir wurde schnell klar, dass ich hier meine Erfüllung gefunden hatte.

Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ begegnete mir zu ersten Mal 2020 in der Kita Campuskids des Studentenwerks in Magdeburg. Ich bewarb mich dort um eine Stelle als Erzieherin und man vertraute mir direkt die Arbeit einer Sprachfachkraft an. Ich sammelte also ein halbes Jahr erste Erkenntnisse in der Umsetzung des Programms. Bedingt durch Corona ergaben sich zunächst nur virtuelle Möglichkeiten der Verrichtung der Tätigkeit für mich.

Die Verbandsgemeinde bot mir an, im Rahmen des Programmes tätig werden zu dürfen.
Da ich nun in meiner Heimat arbeiten konnte, zögerte ich nicht lange und nahm das gute Angebot der Zusammenarbeit an.

Doch was möchte ich nun gern bewegen in den Kitas?

Zunächst möchte ich meine Motivation nennen, welche mich täglich darin bestärkt, meine Arbeit voller Tatendrang umzusetzen. Stellen sie sich eine Welt vor, in der die Kindertagesstätten nicht nur für die aktuelle Altersgruppe einen optimalen Bildungsweg ebnet, sondern auch für all die anderen kommenden Generationen. Es wäre doch toll zu wissen, all das gut und einwandfrei Erarbeitete der Erzieher würde bestehen bleiben und Jahr um Jahr wachsen. Es gäbe keine Stagnationen mehr. Es steht und fällt nicht mit der Vergänglichkeit der jeweiligen Generation.

Nachhaltigkeit ist mein Ansporn.  Das Weiterentwickeln der Konzeptionen, die Teams der Kita zu beraten und zu unterstützen. Mich selbst stätig mit Weiterbildungen weiter zu entwickeln und das neu gewonnene Wissen direkt an die Teams weiterzuleiten. Es wird Weitere, zum Beispiel zeitliche Ressourcen geben, die genutzt werden können. Ich werde die Mittlerfunktion zwischen Team, Leitung und der zusätzlichen Fachberatung des Bundes einnehmen. So können Entwicklungsprozesse angestoßen und vorangebracht werden. Ich möchte eine offene und gegenseitig wertschätzende Erziehungspartnerschaft mit den Familien der Kinder anstreben und pflegen, da sie die primären Bezugspersonen sind.

Das gemeinsame Ziel sollte immer das Kind sein. Ich möchte die Erziehungsziele der Eltern gemeinsam mit der Kitaleitung in die Alltagsrealität der Kindertagesstätten integrieren. Beide Partner haben also das Kind im Fokus und ermöglichen es ihm, unterschiedliche Lernerfahrungen zu machen. Es wird zu Beginn meiner Tätigkeit also überwiegend um Konsensfindung mit den Akteuren gehen. Fragen werden geklärt, Wo wollen wir hin? Was machen wir bereits?  Was ist uns wichtig? Es werden Ziele formuliert und untergliedert. Die Maßnahmen und Indikatoren zum Erreichen der Ziele werden benannt. Haben wir gemeinsam diese ersten Schritte bewältigt, freue ich mich auf die Realisierung der Vorhaben und den weiteren gemeinsamen Weg!


Steckbrief Dana Brandt

Hallo liebe Besucher, Eltern, Kinder und Interessierte. Mein Name ist Dana Brandt, Jahrgang 1987, und alleinerziehende Mama einer Tochter. Ich stamme ursprünglich aus der Verbandsgemeinde Elbe-Heide, lebe aber seit 2011 in Gröningen. Dort war ich die letzten 9 Jahre als Erzieherin in der Kindertagesstätte „Bodespatzen“ tätig und habe zwei Jahre im Krankheits- oder Urlaubsfall die Leitung vertreten.

Kinder wollen wissen, wie ihre Welt funktioniert. Sie stellen viele Fragen. Kinder sind neugierig, sie lieben spannende Geschichten, sie singen gerne und manchmal streiten sie sich. All das geht nicht ohne Sprache. Durch Sprache kommen wir mit anderen in Kontakt. Während meiner Zeit in der Kindertagesstätte habe ich beobachtet, dass nicht alle Kinder die gleichen Startbedingungen haben, aber meiner Meinung nach vom Bildungsangebot profitieren sollten – von Anfang an. Dies war meine Motivation mich als Sprachfachkraft zu bewerben. Sprachentwicklung beginnt früh. Was gibt es also Besseres, als schon in der Kita  mit frühkindlicher Bildung zu beginnen und dabei die Sprache ins Zentrum zu rücken?Spielerisch und kindgerecht!

Seit dem 01.12.2021 bin ich als Sprachfachkraft in der Verbandsgemeinde Westliche Börde tätig. Gefördert wird meine Tätigkeit durch das Bildungsprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist.!“

Meine Aufgabe ist es das Kita-Team (vorrangig in Ausleben) hinsichtlich alltagsintegrierter sprachlicher Bildung, inklusiver Pädagogik, Zusammenarbeit mit den Eltern und Digitalisierung in der Kita zu beraten, zu begleiten und zu qualifizieren.

Ich möchte durch meinen Einsatz ein Mehrwert für die Kita bieten, mit ihnen Projekte durchführen und nachhaltige Methoden anbieten, um die Pädagogen und vorranging auch die Kinder im täglichen Sprachgebrauch in jeglicher Form voran zu bringen.

Dana Brandt

Fachkraft Sprach-Kita

Marktstraße 7
39397 Gröningen

+49 39403-158492
d.brandt@westlicheboerde.de
sprachkita@westlicheboerde.de

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