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Freie Grundschule
"Maria Montessori" Großalsleben

Die Freie Grundschule "Maria Montessori" ist eine staatlich anerkannte Schule in freier Trägerschaft. Die Geschichte der Grundschule "Maria Montessori" in Großalsleben begann im Jahr 2001 mit der Gründung des Vereins "Freie Schule Oschersleben" e.V.

Eltern, deren Kinder in der Kindertagesstätte "Wawuschel" in Oschersleben nach der Montessori-Methode betreut wurden, wollten dieses Konzept für ihre Kinder auch im Grundschulbereich fortsetzen. Es bildete sich eine Interessengruppe, die das Schulkonzept erarbeitete und sich um das Antragsverfahren beim Kultusministerium kümmerte.

Im August 2002 wurden erstmals 11 Kinder eingeschult. Inzwischen lernen ca. 65 Kinder in jahrgangsgemischten Gruppen vom 1. bis 4. Schuljahr zusammen. Es gibt 3 Lerngruppen, die von jeweils 2 ausgebildeten Montessoripädagog*innen betreut werden.

Seit 2007 ist die Schule anerkannte Hospitationsstätte der Montessori-Vereinigung Aachen und damit Ausbildungsstandort für Pädagogen in einer zweijährigen Zusatzausbildung auf dem Weg zum Montessori-Diplom.

Im Laufe der Jahre wurden die Räumlichkeiten renoviert und modernisiert. Im Nebengebäude entstand eine moderne Küche mit Essenraum. Im Rahmen des Konjunturpaketes II konnte das Dach, die Fassade sowie die Fenster saniert werden. Außerdem entstand als Eingangsbereich ein Glasfoyer.

Um der Schule eine größere Bestandssicherheit für die Zukunft zu geben,  verschmolz 2016 der Verein "Freie Schule Oschersleben" mit dem Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Börde.

Die ehemaligen Vorstandsmitglieder des Gründungsvereins, jetzt "Freundeskreis",  begleiten die Schule weiterhin bei wichtigen Vorhaben.

Die Schule finanziert sich durch staatliche Förderung , Schulgeld und Spenden.

Konzept

Die Pädagogik der Schule geht auf die italienische Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) zurück. Kein anderes reformpädagogisches Konzept ist international so weit verbreitet. Montessori entdeckte die Bedeutung der Bewegung und Sinneserfahrung für das Lernen. Von engagierten Pädagogen*innen wird die Montessori-Pädagogik stetig weiterentwickelt und auf die sich ändernden gesellschaftlichen und kulturellen Verhältnisse angepasst. Unveränderbar sind jedoch die von Montessori aufgestellten pädagogischen Prinzipien und ihre Haltung gegenüber dem Kind, von deren Personalität und Würde sie tief überzeugt war.

"Hilf mir, es selbst zu tun"

Diese Worte eines Kindes an Montessori bringen ihr Grundverständnis von Erziehung auf eine einfache Formel.

Kinderorientierte, pädagogische und didaktische Elemente unserer Schule:

  • Förderung des Lernens aus eigenem Antrieb unter Berücksichtigung von individuellen Fähigkeiten und Neigungen
  • Selbsttätigkeit des Kindes als Mittelpunkt der Pädagogik und Didaktik
  • Freiarbeit in altersgemischten Gruppen, insbesondere mit Materialien aus der Montessori-Pädagogik
  • partnerschaftliche Begleitung der Kinder im Lernprozess durch die Erwachsenen
  • ganzheitliches Lernen über den gesamten Tag
  • Vielfalt der Lernformen, z.B. Projektunterricht, Werkstattunterricht, leistungsspezifischer Fachunterricht
  • Entwicklungsberichte und andere Formen der Rückmeldung statt Ziffernzeugnisse
  • Öffnung der Schule nach außen, z.B. Einbeziehen außerschulischer Lernorte, Institutionen, schulfremder Personen
  • Anknüpfen an positive Merkmale des Familienlebens
  • Schulfahrten und Exkursionen

Besondere Lernschwerpunkte:

  • soziales Lernen (z.B. Sozialtraining ab Klasse 1, Streitschlichterausbildung Klasse 4)
  • fremdsprachliches Lernen (Englischunterricht ab Klasse 1)
  • Lernen mit allen Sinnen (Montessori-Materialien machen Leninhalte hör-, seh- und greifbar, Stilleübungen)
  • ökologisches Lernen (z.B. Projekte, Öko-Tage, Experimente, Pflege von Pflanzen und Haustieren)
  • Übungen des täglichen Lebens (z.B. Zubereitung gemeinsamer Mahlzeiten, hauswirtschaftliche Tätigkeiten)
  • musisch-kreatives Gestalten (z.B. Theateraufführungen, Werkstätten, Projekte)
  • zirkuspädagogische Angebote (Zirkus als Unterrichtsfach)

Schulalltag

6.30 – 8.00 Uhr Frühhort

8.00 – 9.30 Uhr Fachunterricht in Jahrgangsgruppen

9.30 – 10.00 Uhr Hofpause

10.00 – 11.30 Uhr Freiarbeit in jahrgangsgemischten Gruppen

11.30 – 12.00 Uhr Mittagessen Klassen 3 und 4 / Hofpause Klassen 1 und 2

12.00 – 12.30 Uhr Mittagessen Klassen 1 und 2

12.00 – 13.30 Uhr Fachunterricht der Klassen 3 und 4

12.30 – 13.30 Uhr Fachunterricht der Klassen 1 und 2

13.30 -17.00 Uhr Hort (Freizeitangebote, Hausaufgabenzeit, …)

 In den letzten 3 Wochen der Sommerferien, zwischen Weihnachten und Neujahr sowie eine Woche in den Oster- oder Pfingstferien ist die Schule geschlossen . In den verbleibenden Ferienzeiten wird ein buntes Freizeitprogramm angeboten.

Anmeldung

Eltern können ihre Kinder bis spätestens 20 Monate vor dem geplanten Schulbeginn schriftlich anmelden (bis zum 1. Dezember).

Zu einem Aufnahmegespräch im darauffolgenden Februar/März werden die Eltern gemeinsam mit ihrem Kind eingeladen.

Da die Bewerberzahl die Kapazitäten der Freien Schule übersteigt, können leider nicht alle Kinder berücksichtigt werden. Bitte nutzen Sie für Ihre Anmeldung das Formular „Aufnahmeantrag Freie Schule“.

Schulgeld

Als Schulgeld wird ein Monatsbeitrag in Höhe von 120,00 € pro Kind erhoben. Für Geschwisterkinder, die ebenfalls die Schule besuchen, gibt es eine Ermäßigung. Die Eltern erteilen eine Einzugsermächtigung. Weiterhin wird pro Schuljahr eine Materialkostenpauschale in Höhe von 75,00 € für die Beschaffung von Arbeitsheften, Kopierpapier, Bastelmaterial etc. erhoben.

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