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Museum Gröningen

Das Gröninger Museum lädt interessierte Besucher ein, in vergangenen Zeiten zu stöbern, eine Menge Besonderheiten zu entdecken und das ein oder andere Museumsstück als Erinnerung an Großmutters Zeiten zu bestaunen. Doch das war nicht immer so. Bevor das Gebäude im Jahre 2007 als Museum hergerichtet wurde, diente es als Gröninger Stadtgefängnis. In vier Zellen hausten um 1870 Menschen, die eines Verbrechens beschuldigt wurden. Ein Raum war dem Gefängniswärter vorbehalten.

Heute sehen die Räumlichkeiten etwas anders aus. Eine eingerichtete Schlafstube versetzt die Besucher in das Flair vergangener Zeiten, die Museumsküche präsentiert neben dem alten Herd eine Vielzahl von Haushaltsgegenständen, Geschirr und längst in Vergessenheit geratene Utensilien. All diese Museumsstücke werden hier liebevoll gepflegt und aufbewahrt.

In der Wasch- und Schlachteküche sind jede Menge Ausstellungsstücke zu sehen, die früher beim Waschen oder Schlachten verwendet wurden. Auch der Innenhof birgt eine Vielzahl alter Kostbarkeiten und erinnert mit seinen landwirtschaftlichen Geräten an die schwere Arbeit auf den Feldern und Gärten.

Doch das ist längst nicht alles, was die Besucher im geschichtsträchtigen Gemäuer erwartet. Ein kompletter Raum ist Friedrich Hoffmann, dem Erfinder des Ringofens, der in Gröningen geboren wurde, gewidmet. Zahlreiche Ausstellungsstücke und Unterlagen weisen auf den berühmten Erfinder hin und bieten die Gelegenheit zum Stöbern und Informieren. Auch bedeutende Persönlichkeiten, wie der Philosoph Jakob Friedrich Reimmann, die Schriftstellerin Louise Franciska Aston, der Komponist Emil Söchting sowie die Chronisten Johann Georg Ludwig Leuckfeld und Friedrich Beyte, die allesamt in Gröningen geboren wurden, haben ihren Platz im Museum und erinnern mit Bildern und Biografien an ihr Leben und Wirken in der Bodestadt.

Weitere Besonderheiten, wie beispielsweise Bilder vom einstigen Gröninger Schloss, historische Ansichtskarten und eine Reihe von Fotos laden Besucher zu einer Zeitreise durch die Stadt an der Bode ein.

Neben den speziell eingerichteten Räumlichkeiten laden wechselnde monatliche Sonderausstellungen zu speziellen Themen, wie Uniformen, Hochzeit, Spielzeug, Hüte oder Lampen alle Besucher zu einem weiteren Schnupperkurs durch das alte Gemäuer ein.

Ein besonderer Höhepunkt ist das jährliche Museumsfest im September. Hier haben Gäste die Möglichkeit, Historie, Kultur, Geselligkeit, leibliche Gaumenfreuden und jede Menge Spaß auf einmal zu erleben.

Das Gröninger Museum kann und konnte dank der großen Unterstützung von Mitbürgern aus Gröningen und Umgebung im Rahmen von Spenden und Leihgaben ausgestattet werden. Es präsentiert mit seinen zahlreichen Ausstellungsstücken nicht nur die Historie der Bodestadt, sondern  hält die Erinnerung mit all seinen kleinen Details und Besonderheiten bis in die heutige Zeit und darüber hinaus wach.

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