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Digitalisierung in den Grundschulen

Aktuell befindet sich die Verbandsgemeinde Westliche Börde im Glasfaserausbau, bei dem auch die Gebäude der Grundschulen im Gemeindegebiet erschlossen werden sollen. Diese wichtige Voraussetzung für den digitalen Unterricht ist durch die Bewilligung der Bundesfördermittel zum FTTH (fiber-to-the-home) Ausbau gegeben. Aktuell ist die Ausführungsplanung gestartet und der Tiefbau soll in den Jahren 2019 und 2020 erfolgen. Auch für die digitale inhouse-Infrastruktur und Endgeräte in den Schulen hat das Land Sachsen-Anhalt im Rahmen der IKT-Richtlinie die Möglichkeiten für die Gemeinden als Träger der Grundschulen geschaffen, Fördermittel bewilligt zu bekommen. Dafür haben sich am 12.09.2018 die Lehrkräfte der Grundschulen in der Westlichen Börde in Hamersleben getroffen.
IKT-Workshop der Grundschulen
IKT-Workshop der Grundschulen

Erarbeitung des medienpädagogischen Kozepts

Eine Voraussetzung für die Gewährung von Fördermitteln ist das individuelle medienpädagogische Konzept der Grundschulen. In der Veranstaltung am 12.09.2018 haben die Lehrkräfte gemeinsam mit der von der Verbandsgemeinde Westlichen Börde beauftragen Firma Maxx2IT die Grundlagen für ein derartiges Konzept erarbeitet. Unter den Mitwirkenden herrschte Einigkeit, dass die Grundzüge in den vier Grundschulstandorten ähnlich sein sollten. Es wurde die Grundsatzfrage diskutiert, warum der Einsatz von IT-Technik im heutigen Unterrichtsalltag unumgänglich ist und wie die schrittweise Einführung mit den unterschiedlichsten Ausprägungen und Voraussetzungen erfolgen soll.
Gleichzeitig konnten die Lehrkräfte best practice Beispiele anderer Schulen in Sachsen-Anhalt durch kurze Filmsequenzen erleben und die Vielfalt im Unterricht entdecken. Im nächsten Schritt wird jede Grundschule in der Westlichen Börde zum Einsatz von Medientechnik über die nächsten 5 Jahre befragt werden, um daraus den Entwurf des medienpädagogischen Konzepts zu erarbeiten. Dieses wird dann durch das jeweilige Elternkuratorium beraten und beschlossen werden.

Erarbeitung eines IT-Konzepts für die Westliche Börde

Die Aufgabe des Trägers liegt in der Erarbeitung eines IT-Konzepts für die Grundschul-IT-Infrastruktur in der Westlichen Börde. Damit soll verhindert werden, dass gute IT-Technik angeschafft wird, aber durch fehlenden IT-Support diese nicht funktioniert und damit auch nicht genutzt wird. Das IT-Konzept soll die Frage des Supports eindeutig beantworten, so dass die Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen sich ausschließlich um ihren Lehrauftrag kümmern können und die Wartung und Pflege der IT-Infrastruktur durch eine Fachfirma sichergestellt wird. Dafür wird auch die Verbandsgemeinde Westliche Börde die heutige IT-Struktur aufnehmen und in Abstimmung zu den jeweiligen medienpädagogischen Konzepten IT-Lösungsvorschläge erarbeiten. Auch hier setzt die Westliche Börde auf die Erfahrungen der Firma Maxx2IT.

IKT-Workshop der Grundschulen
IKT-Workshop der Grundschulen

Fördermittel und Eigenmittel der Verbandsgemeinde

Aus Erfahrungen anderer Kommunen in Sachsen-Anhalt ist mit einer Investition je Grundschulstandort von 80.000-120.000 EUR zu rechnen. Die genauen Kosten sind abhängig von der Schulgröße und von den heutigen IT-Voraussetzungen. Die Investitionskosten kann die Verbandsgemeinde Westliche Börde nicht aus ihrem eigenen Haushalt selbstständig tragen. Daher soll versucht werden für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 die notwendigen Eigenmittel von 25 Prozent einzuplanen, um damit den Antrag auf Fördermittel in Höhe von 75 Prozent der Gesamtkosten beim Land Sachsen-Anhalt einreichen zu können. Nach Bewilligung der Fördermittel kann nach den gesetzlichen Vergabevorschriften die Ausschreibung der Leistungen sowie die Installation in den Grundschulen erfolgen.

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