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20.04.2026

Werkstatt der Mutigen: Gemeinsam in die Zukunft der Region investieren

Am 16. April 2026 wurde die Jagdhütte in Kroppenstedt zu einem besonderen Ort des Austauschs und der Zusammenarbeit. In einer offenen und zugleich konzentrierten Atmosphäre kamen Unternehmerinnen und Unternehmer, kommunale Vertreterinnen und Vertreter sowie engagierte Akteurinnen und Akteure aus der Region zusammen – mit einem gemeinsamen Ziel: Zukunft gestalten.

Schon beim Ankommen war spürbar, dass dieser Abend anders ist. Statt klassischer Veranstaltungsformate standen Begegnung, Dialog und Perspektivwechsel im Mittelpunkt. Unterschiedliche Hintergründe wurden sichtbar gemacht und bewusst miteinander in Verbindung gebracht – Wirtschaft, Politik, Engagement, Bildung und Soziales kamen auf Augenhöhe ins Gespräch.

Investition neu gedacht

Im Zentrum der Werkstatt stand eine zentrale Frage:

Was bedeutet es, in die Zukunft unserer Region zu investieren?

Die Antworten darauf waren vielfältig – und genau darin lag die Stärke des Abends.

Investition wurde nicht allein als finanzieller Beitrag verstanden, sondern ebenso als Einsatz von Zeit, Wissen, Beziehungen und Verantwortung. Die unterschiedlichen Perspektiven wurden nicht gegeneinander gestellt, sondern bewusst miteinander verknüpft. So entstand ein gemeinsames Verständnis davon, wie vielfältig regionale Entwicklung gelingen kann.

Impulse zum Einstieg setzten Fabian Stankewitz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westliche Börde, sowie Philipp von der Wippel von ProjectTogether. Während der eine den Blick auf regionale Verantwortung, Räume und langfristige Entwicklung richtete, zeigte der andere anhand konkreter Beispiele, wie gemeinschaftliches Handeln Dynamik entfalten kann. Gemeinsam eröffneten sie einen Raum zwischen struktureller Steuerung und zivilgesellschaftlicher Initiative – genau dort, wo Zukunft entsteht.

Teilnehmende der Werkstatt der Mutigen in Kroppenstedt versammeln sich zum gemeinsamen Gruppenfoto. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Engagement gestalten aktiv die Zukunft der Westlichen Börde.
Teilnehmende der Werkstatt der Mutigen in Kroppenstedt versammeln sich zum gemeinsamen Gruppenfoto. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Engagement gestalten aktiv die Zukunft der Westlichen Börde.

Austausch auf Augenhöhe

Im Anschluss arbeiteten die Teilnehmenden in drei moderierten Dialogrunden. Durch wechselnde Gesprächsgruppen entstanden neue Perspektiven und Verbindungen:

  • Was bedeutet „Investition“ im eigenen Handlungsfeld?

  • Wo entstehen Spannungen, wo gibt es bereits funktionierende Zusammenarbeit?

  • Welche konkreten Ansätze können wir gemeinsam weiterentwickeln?

Die Gespräche waren offen, ehrlich und teils auch kontrovers – getragen von dem gemeinsamen Anspruch, die Region aktiv weiterzuentwickeln. Besonders wertvoll: Es blieb nicht bei Ideen.

Zum Abschluss formulierte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine persönliche, konkrete Investition in die Zukunft der Region. Symbolisch festgehalten auf „Goldbarren aus Papier“, wurden diese Beiträge gemeinsam gesammelt – als sichtbares Zeichen für Verantwortung und gemeinsames Handeln.

Vernetzung, die wirkt

Beim anschließenden gemeinsamen Essen setzte sich der Austausch in informeller Atmosphäre fort. Regionale Spezialitäten, persönliche Gespräche und neue Kontakte machten deutlich: Hier ist mehr entstanden als ein einmaliges Treffen.

Die Werkstatt der Mutigen hat gezeigt, was möglich ist, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und ernsthaft miteinander arbeiten. Zukunft entsteht nicht in einzelnen Systemen – sondern im Zusammenspiel von Wirtschaft, Engagement, Politik und Gesellschaft.

Oder anders gesagt:

Dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und einander zuzuhören, beginnt echte Entwicklung.

Ort: Jagdhütte Kroppenstedt

Datum: 16. April 2026

Zeit: 17:00 bis 20:00 Uhr

Initiatoren:

KirchplatzVier Gröningen, Verbandsgemeinde Westliche Börde, Reithufenstiftung Kroppenstedt, heimatBEWEGEN

Foto: Lisa Schmidt

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