Spatenstich für Jugendhilfeeinrichtung „Edelgut“ in Gröningen
Gemeinsames Projekt von Landkreis, Stadt und CJD setzt starkes Zeichen für nachhaltige Entwicklung
Mit dem symbolischen Spatenstich am 3. Februar 2026 ist der offizielle Startschuss für ein zukunftsweisendes Projekt in Gröningen gefallen. Auf dem Gelände Edelhof 2 entsteht in den kommenden elf Monaten die neue Jugendhilfeeinrichtung „Edelgut“, die planmäßig zum 1. Januar 2027 ihren Betrieb aufnehmen wird.
An dem Spatenstich nahmen unter anderem Martin Stichnoth, Landrat des Landkreises Börde, Fabian Stankewitz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westliche Börde, sowie Andreas Demuth, Gesamtleiter des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands (CJD), teil. Begleitet wurde der Termin von zahlreichen weiteren Akteuren aus Verwaltung, Politik, Planung und Bau.
Das Projekt „Edelgut“ ist ein gemeinsames Vorhaben mehrerer Partner:
Der Landkreis Börde tritt als Jugendhilfeträger auf, die Stadt Gröningen stellt das denkmalgeschützte Gebäude als Vermieterin zur Verfügung, und das Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) übernimmt künftig den Betrieb der Einrichtung.
Ziel ist es, dringend benötigte Plätze in der stationären Jugendhilfe zu schaffen und damit auf bestehende Bedarfe – insbesondere im Bereich der Inobhutnahme – zu reagieren. Die neue Einrichtung wird jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen Schutz, Perspektiven und professionelle Begleitung bieten.
Ein besonderer Fokus liegt auf der nachhaltigen Entwicklung des Bestandes. Mit der Sanierung und Umnutzung der seit Jahren leerstehenden, denkmalgeschützten Bausubstanz wird nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Erhalt historischer Gebäude geleistet, sondern zugleich eine sinnvolle und langfristige Nutzung geschaffen. Statt Neubau setzt das Projekt bewusst auf Ressourcenschonung, Bestandserhalt und die Aufwertung vorhandener Strukturen.
Darüber hinaus ist die Einrichtung so konzipiert, dass sie auch auf künftige Bedarfslagen flexibel reagieren kann. Die bauliche Ausgestaltung ermöglicht barrierearme und vielfältige Nutzungen, sodass auch langfristig unterschiedliche soziale Angebote denkbar bleiben.
„Dieses Projekt zeigt beispielhaft, wie kommunale Verantwortung, soziale Bedarfe und nachhaltige Stadtentwicklung zusammenwirken können“, betonten die Beteiligten beim Spatenstich. Mit „Edelgut“ entstehe nicht nur ein Ort der Hilfe für junge Menschen, sondern auch ein starkes Signal für Kooperation und Zukunftsfähigkeit im ländlichen Raum.