Besuch der Partnergemeinde Satteldorf in Baden-Württemberg
Mehr als 400 Kilometer Entfernung, andere strukturelle Voraussetzungen und doch viele Gemeinsamkeiten und Verbindungen: Das ist die Beziehung einst zwischen der Stadt Gröningen und ihrer Partnergemeinde Gröningen-Satteldorf. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Fabian Stankewitz, war jüngst mit seinen Amtsleitern für zwei Tage zu Besuch im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg. Im Vordergrund standen der gegenseitige Austausch und die Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen.
Hauptteil des ersten Besuchstages war eine gemeinsame Gemeinderundfahrt. Besucht wurden unter anderem der Bauhof, der Satteldorfer Friedhof und der Kindergarten Gröningen. Immer wieder ging es um Fragen und Herausforderungen, die beide Gemeinden betreffen. Besucht wurde auch das Unternehmen Holzbau Bauer in Gröningen, das wie kaum ein anderes für die Verbindung zwischen Tradition und Moderne stehe, so Bürgermeister Thomas Haas. Geschäftsführer Martin Szymanski führte die Gäste durch das moderne Bürogebäude und die Produktionshallen. Er gab einen Einblick in die Arbeitsweise, das Leistungsportfolio und die Firmenphilosophie.
Am zweiten Tag tauschten sich die Amtsleiter der beiden Gemeinden aus. Anschließend wurde die Hammerschmiede besichtigt und durch das Jagst- und Gronachtal gewandert. „Ich freue mich sehr, dass Fabian Stankewitz und seine Kolleginnen und Kollegen uns besucht haben. Es war nicht nur ein gegenseitiger Austausch, es war vor allem ein neues Kapitel der Freundschaft zwischen unseren Gemeinden. Ich freu mich darüber, diese in den kommenden Jahren weiter zu vertiefen”, erklärte Bürgermeister Thomas Haas.
Die Partnerschaft der Stadt Gröningen, heute Teil der Verbandsgemeinde Westliche Börde, mit der Gemeinde Satteldorf beziehungsweise Gröningen reicht rund 35 Jahre zurück - und sie begann mit einer einfachen Karte. Kurz nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze schrieb die Familie Uebigau aus Sachsen-Anhalt nach Satteldorf. Der damalige Bürgermeister Walter Ströbel verlas die Karte in einer Gemeinderatssitzung und der erste Kontakt wurde hergestellt. Was folgte, waren zahlreiche Besuche, aus denen viele Kontakte und gemeinsame Erinnerungen entstanden sind. Diese sollen nun wieder mit Leben gefüllt werden.