Grußwort zum Jahresende des Verbandsgemeindebürgermeisters der Westlichen Börde
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Westliche Börde,
wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, ist es Zeit, kurz innezuhalten. Zeit, Danke zu sagen – und den Blick bewusst nach vorn zu richten.
2025 war für unsere Verbandsgemeinde kein Jahr einzelner Schlagzeilen, sondern ein weiteres wichtiges Kapitel eines Weges, den wir seit Jahren gemeinsam gehen. Viele der Projekte, die heute sichtbar sind, sind nicht in zwölf Monaten entstanden. Sie sind das Ergebnis langer Planungen, vieler Gespräche, harter Entscheidungen und eines gemeinsamen Willens, unsere Region zukunftsfähig zu gestalten.
Dass wir heute moderne Kitas und Schulen haben, leistungsfähige Feuerwehren, neue Bildungs- und Arbeitsorte, sanierte Ortskerne und wachsende Freizeit- und Tourismusangebote, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis eines langen Atems – in Verwaltung, Politik, Ehrenamt und Bürgerschaft. Projekte wie der Bildungscampus in Gröningen, die Entwicklung des Edelhofs, neue Feuerwehrstandorte, Investitionen in unsere Grundschulen oder der kontinuierliche Ausbau von Rad- und Wegenetzen zeigen: Wir gestalten nicht kurzfristig, sondern mit Perspektive.
Auch 2025 haben wir diesen Weg konsequent fortgesetzt. Wir haben investiert – in Sicherheit, Bildung, Zusammenhalt und Lebensqualität. Wir haben Projekte weitergeführt, andere auf den Weg gebracht und manche Entscheidungen bewusst vorbereitet, weil Verantwortung manchmal auch bedeutet, Dinge nicht zu überstürzen. Der geplante Radweg zwischen Oschersleben und Gunsleben steht dabei sinnbildlich für diese Haltung: Er verbindet Orte, stärkt nachhaltige Mobilität und zeigt, dass gute Infrastruktur oft dort entsteht, wo Kommunen gemeinsam denken.
Besonders wichtig war mir in diesem Jahr der offene Dialog. Nicht alles war unumstritten, nicht jede Entscheidung bequem. Aber der Umgang miteinander war geprägt von Respekt, Sachlichkeit und der Bereitschaft zuzuhören. Das ist keine Selbstverständlichkeit – und es ist eine große Stärke unserer Verbandsgemeinde.
Der Blick auf 2026 ist klar: Wir werden diesen Kurs fortsetzen. Mit weiteren Investitionen in den Brandschutz, mit der Sicherung unserer Schulstandorte, mit Projekten zur Ortsentwicklung, zur Klimaanpassung und zur Stärkung des ländlichen Raums. Nicht alles wird sofort sichtbar sein. Aber vieles wird wachsen – so, wie es die Westliche Börde seit Jahren tut: Schritt für Schritt, getragen von vielen Schultern.
Gerade in einer Zeit, in der Unsicherheit, Polarisierung und schnelle Urteile zunehmen, ist mir eines besonders wichtig: Zusammenhalt. Unsere Verbandsgemeinde lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen, sich einbringen, mitgestalten – im Ehrenamt, in Vereinen, in Unternehmen, in der Familie, im Alltag. Dieses Miteinander ist unser größter Wert.
Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen, für Ihre Unterstützung und für die Bereitschaft, diesen Weg gemeinsam zu gehen. Lassen Sie uns auch im kommenden Jahr weiter zusammenrücken, anpacken und gestalten – mit Klarheit, Respekt und Zuversicht.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine ruhige Weihnachtszeit, Momente der Besinnung und einen guten, gesunden Start in das neue Jahr.
Mit herzlichen Grüßen
Fabian Stankewitz
Ihr Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westliche Börde