Sprungziele
Seiteninhalt
04.12.2025

Fördermittel für Radweg auf ehemaliger Bahntrasse offiziell übergeben

Am Donnerstag wurde der Fördermittelbescheid für den Ausbau des neuen Radwegs auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Oschersleben (Bode) und Gunsleben offiziell übergeben. Mehr als 6,3 Millionen Euro stellt der Bund im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ für dieses Projekt bereit. Insgesamt entsteht damit ein Bauvolumen von über 7 Millionen Euro.

Fördermittelübergabe an der Telegrafenstation Neuwegersleben
Fördermittelübergabe an der Telegrafenstation Neuwegersleben

Die Übergabe erfolgte an der Telegrafenstation in Neuwegersleben durch Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt. Das Projekt ist ein gemeinsames Vorhaben der Stadt Oschersleben (Bode), der Gemeinde Am Großen Bruch, der Verbandsgemeinde Westliche Börde, der LSBB sowie des Landkreises Börde.

An der Veranstaltung nahmen teil:

  • Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales

  • Rüdiger Buchholz, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Am Großen Bruch

  • Benjamin Kanngießer, Bürgermeister der Stadt Oschersleben (Bode)

  • Fabian Stankewitz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westliche Börde

  • Dietmar Hobohm, Vorsitzender des Verbandsgemeinderates

  • Dr. Dennis Gruber, Dezernent für Straßenbau, Landkreis Börde

Ein Radweg mit regionaler Strahlkraft

Der neue Radweg entsteht auf einem Abschnitt der ehemaligen Bahnstrecke Oschersleben–Wolfenbüttel. Ergänzt durch den Ausbau ländlicher Wege entsteht ein zusammenhängendes Netz von rund 16 Kilometern komfortabler und sicherer Radwege, das die Orte Gunsleben, Neuwegersleben, Wulferstedt, Hornhausen und Oschersleben miteinander verbindet.

Ministerin Dr. Hüskens betonte, dass sichere Radwege insbesondere für Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg von großer Bedeutung seien. Gleichzeitig werde das Fahrrad im Alltag und in der Freizeit immer wichtiger – eine Entwicklung, die durch solche Investitionen unterstützt werde.

Stärkung für Mobilität, Tourismus und den ländlichen Raum

Das Projekt bringt nicht nur mehr Verkehrssicherheit, sondern stärkt auch den regionalen Tourismus, etwa durch die Anbindung an den entstehenden Telegrafenradweg. „Für die Region rund um das Große Bruch ist das ein Riesengewinn“, erklärte Oscherslebens Bürgermeister Benjamin Kanngießer.

Auch Verbandsgemeindebürgermeister Fabian Stankewitz hob die Bedeutung des Gemeinschaftsprojektes hervor: „Wenn Kommunen, Landkreis und Land zusammenarbeiten, entsteht echte Zukunft. Dieser Radweg ist ein Baustein für mehr Lebensqualität, bessere Mobilität und eine starke, attraktive Region.“

Seite zurück Nach oben