Erlebnisbericht: Circuscamp „AWOlinos“
Kinder- und Jugendcircuscamp mit Übernachtung in der Westlichen Börde, Stadt Gröningen
Sommercircuscamp 2025 - für „GROßE“ und „kleine“ Artisten
Zeitraum: 7. Juli 2025 bis 11. Juli 2025
In den Sommerferien fand im malerischen Gröningen, einer kleinen Stadt in der Westlichen Börde, ein ganz besonderes Circuscamp für Kinder und Jugendliche statt. Vom 7. bis 11. Juli versammelten sich junge Talente aus der Region, um unter professioneller Anleitung ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu erweitern, neue Circusdisziplinen zu erlernen sowie in einer aufregenden Woche voller Spaß und Abenteuer unvergessliche Erinnerungen zu sammeln.
Tag 1: Ankunft und erste Eindrücke
Am Montag, den 7. Juli, trafen die TeilnehmerInnen am Morgen auf dem idyllischen Sportplatz in Gröningen welcher, vorab in ein Circuszeltplatz verwandelt wurde, ein. Nach der Ankunft gab es zunächst eine kleine Kennenlernrunde, bei der sich alle TeilnehmerInnen und BetreuerInnen vorstellten. Jede/r hatte die Möglichkeit, sich auf ein kleines Abenteuer einzulassen und neue Freunde zu finden. Es war faszinierend zu sehen, wie schnell sich die Kinder und Jugendlichen zusammenfanden, um die folgenden Tage gemeinsam zu erleben.
Nach dem Mittagessen begann das Circuscamp offiziell mit einer kurzen Einführung in die verschiedenen Circusdisziplinen, die in den nächsten Tagen erlernt werden sollten: Jonglage, Akrobatik, Laufkugel, Clownerie, Seiltanz, Luftartistik und in viele weitere Circuskünste. Für einige TeilnehmerInnen war es das erste Mal, dass sie sich mit Circuskunst beschäftigten, doch die professionelle Leitung durch das erfahrene Team sorgte schnell für eine entspannte Atmosphäre.
Tag 2 bis 4: Lernen mit Spaß und Üben mit Mut
In den folgenden Tagen war der Tagesablauf von intensiven Trainingssessions geprägt. Morgens startete der Tag, nach einem ausgiebigen Frühstück, mit einer gemeinsamen Erwärmung, bei der die Kinder und Jugendlichen sowohl Körperbeherrschung als auch Teamgeist entwickelten. Danach konnten sie in kleinen Gruppen die verschiedenen Disziplinen ausprobieren. Während einige Kinder die Kunst der Jonglage erlernten und mit Bällen sowie Tellern übten, stürzten sich andere in die Welt der Akrobatik und übten erste PartnerInnen- und Gruppentricks.
Die CircustrainerInnen legten großen Wert darauf, dass die TeilnehmerInnen ihre eigenen Fähigkeiten entwickelten und gleichzeitig lernten, aufeinander zu achten. Das Vertrauen in die MitstreiterInnen war essenziell, besonders bei den Übungen der Laufkugel, Drahtseil, Luftartistik etc. und PartnerInnenaufgaben. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit war besonders in dem Clown-Workshop spürbar, bei denen jede noch so kleine Pointe zu Lachen und Freude führte.
An den Nachmittagen wurden die TeilnehmerInnen in die verschiedenen kreativen Bereiche des Circus eingeführt. Es gab Zeit für das Üben von Tanz, das Einüben von kleinen Sketchen und das Zusammenstellen von kurzen Szenen. Besonders die Vielfältigkeit der Circuswelt sorgte für Begeisterung.
Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Abends gab es nach dem Essen lustige Gruppenaktivitäten und Spiele, die die Gemeinschaft stärkten. Die Kinder und Jugendlichen genossen es, sich nach einem langen Trainingstag zu entspannen, aber gleichzeitig noch weiter zu lachen und zu spielen.
Tag 5: Der große Auftritt
Der Höhepunkt der Circuscampwoche war zweifellos der große Auftritt am Freitagnachmittag. Nachdem in den Tagen zuvor alle Gruppen ihre Disziplinen intensiv geübt hatten, war es nun an der Zeit, das Gelernte vor Publikum zu präsentieren. Eltern, Geschwister sowie Freunde der Artisten waren eingeladen, den Auftritt zu erleben, und die Aufregung war spürbar.
Die Sporthalle wurde in ein großes Circuszelt verwandelt mit einer zauberhaft dekorierten Circusmanage, und das Publikum saß gespannt in den Reihen. Der Auftritt begann mit einer spektakulären Clownsparade, bei der jede/r Artist in einem kleinen Solo auftrat. Danach folgte eine Mischung aus Akrobatik, Jonglage, Clownerie, Balancetanz und noch vieles mehr. Besonders beeindruckend war die Akrobatik-Nummer, bei der ein Team von jungen KünstlerInnen schwierige Handstand- und Partnertricks vorführte, die sie in nur wenigen Tagen perfektioniert hatten. Doch nicht nur die physische Leistung beeindruckte, auch die Kreativität und der Humor der Clowns sowie die bewegende Seiltanz- plus der Laufkugelnummer, verzauberte die Zuschauer buchstäblich.
Abschied mit Feedback
Nach dem Auftritt gab es ein gemeinsames Essen mit allen Artisten/ Helfern und Gästen. Jede/r konnte und sollte in den Austausch kommen sowie stolz auf das Geleistete zurückblicken können. Die Kinder und Jugendlichen waren erschöpft, aber glücklich und zufrieden. Auch die BetreuerInnen äußerten ihre Freude über die Fortschritte, die jeder Einzelne in so kurzer Zeit gemacht hatte. Es war eine Woche voller Lachen, Herausforderungen, Zusammenarbeit und Erfolg.
Am Abend, nach dem Essen, machten sich alle auf den Heimweg. Doch die Erinnerungen an das Circuscamp und der Stolz auf den großartigen Auftritt werden sicherlich noch lange nachklingen.
Circus Resümee
Das Circuscamp in Gröningen war eine einzigartige Erfahrung für alle Beteiligten. Es bot nicht nur die Möglichkeit, in die Welt des Circus einzutauchen, sondern auch, persönliche Grenzen zu überwinden und als Gruppe zusammenzuwachsen. Das große Finale der Auftritt vor Familie und Freunden war das i-Tüpfelchen einer unvergesslichen Woche, die sicherlich allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.